MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Max Biaggi: «SBK fährt, wer in MotoGP chancenlos ist»

Von Ivo Schützbach
Max Biaggi (li.) und Nicky Hayden fuhren für Repsol Honda

Max Biaggi (li.) und Nicky Hayden fuhren für Repsol Honda

Nicky Hayden, MotoGP-Weltmeister von 2006, wechselt für 2016 zu Honda in die Superbike-WM. Ex-Champion Max Biaggi weiß genau, was ihn dort erwartet.

Seitdem Ben Spies 2009 auf Yamaha Superbike-Weltmeister wurde, sehen wir in der seriennahen Meisterschaft keinen konkurrenzfähigen Amerikaner. Aber die USA gehören mit 321 Millionen Einwohnern zu den wichtigsten Märkten der Motorradhersteller, ein erfolgreicher Fahrer von dort hätte positive Effekte für die ganze Serie.

Nun hat Nicky Hayden bei Honda für die Superbike-WM 2016 unterschrieben. Der ehemalige MotoGP-Weltmeister wird maßgeblich zur Popularisierung der Superbike-WM beitragen.

Aprilia-Testfahrer Max Biaggi weiß, dass Hayden aufgrund seiner MotoGP-Erfolge Vorschusslorbeeren erhalten wird, doch diese sind schnell aufgebraucht. «Motorsport ist sehr rau», unterstreicht der Römer. «Wenn du gute Leistungen bringst, bist du der Beste. Wenn du nicht mehr so gut bist, bekommst du eine zweite Chance. Wenn du Glück hast, bekommst du noch eine Chance. Doch es kommt der Tag, an dem bekommst du keine mehr. Also wechselst du die Klasse. Wenn du das tust weiß jeder, dass du in MotoGP keine Chance mehr hast. Bei den Superbikes kannst du dann keine Forderungen stellen, sie diktieren dir die Regeln. Akzeptiere das oder lass es. Das ist, als würdest du in einer neuen Sportart beginnen. Alles ist neu, du fängst wieder bei null an. Man muss den Klassenwechsel als Chance begreifen, sich etwas Neues aufzubauen. Dafür musst du dich aber an die Spielregeln der anderen halten.»

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