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Kettenrisse kosten Dilger die EM-Finales

Von Manuel Wüst
Max Dilger

Max Dilger

«Die waren vor dem Training neu», blickt Max Dilger auf zwei defekte Ketten an seinen Speedwaybikes. Zwei Ausfälle kosteten ihn die Teilnahme an der vier Rennen umfassenden Speedway-EM.

Mit einem Laufsieg und zwei zweiten Plätzen, aus den nominell härteren Rennläufen, startete Dilger gut in den Wettbewerb in Stralsund und sicherte sich so eine hervorragende Ausgangssituation für die letzten beiden Läufe, aus denen zwei bis drei Punkte erfahrungsgemäss für das sichere Weiterkommen gereicht hätten. Doch dann schlug der Defektteufel zu, zwei Ketten verabschiedeten sich, Dilger ging leer aus. «Das ist enorm ärgerlich. Man fährt durch die ganze Republik an die Ostsee, ist sportlich mehr als gut dabei und dann gehen die Ketten kaputt», fasst Dilger das technische Debakel zusammen. 

Dilger verpasste die Qualifikation für die EM-Finalserie denkbar knapp und musste sich mit dem neunten Platz abfinden. Er ist jedoch der erste Nachrücker, sobald einer der Qualifikanten sich verletzt oder nicht an der EM teilnehmen kann. Zudem werden noch vier Fahrer als Wildcard Fahrer nominiert – eventuell ein Hintertürchen für den Badener. «Nachdem ich in Stralsund soviel Pech hatte, wäre es natürlich super, doch noch über Umwege ins EM-Finale zu kommen», so Dilger.

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