MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Flavio Briatore: Was Fernando Alonso in Indy fürchtet

Von Mathias Brunner
​Flavio Briatore (67), langjähriger Manager von Fernando Alonso, sagt über seinen Schützling: «Es war logisch, dass Fernando auf Monaco verzichtet und nach Indy geht. Er will im Fürstentum kein Tourist sein.»

Für den Italiener Flavio Briatore war es keine Überraschung, dass McLaren-Honda-Superstar Fernando Alonso den Monaco-GP sausen lässt und dafür beim legendären Indy 500 antritt. «Um genau zu sein, werde ich Fernando nach Amerika begleiten», sagt der 67jährige Weltmeistermacher – 1994 und 1995 von Michael Schumacher bei Benetton, 2005 und 2006 von Fernando Alonso bei Renault.

Gemäss Briatore gibt es nur etwas, das Fernando Alonso in Indy Angst macht, wie er bei den Kollegen der italienischen Sky sagt: «Die Sicherheit. Weil im IndyCar-Sport so viele Menschen Zugang zum Fahrerlager haben.»

Indy statt Monaco, das war gemäss Briatore eine logische Entscheidung: «Fernando kennt Monaco durch und durch. Aber er weiss, er hätte mit einem Wagen antreten müssen, mit dem er null Aussichten auf den Sieg hat. Das wäre so als würde er als Tourist nach Monte Carlo reisen, mit einem Rennwagen, der es oft nicht mal aus der Box schafft, warum sollte er sich das antun?»

«Vor zwei Jahren schon wollte Fernando in Le Mans fahren, aber Ron Dennis hat das verboten. Aber dies ist nicht mehr das gleiche McLaren wie damals. Zum Glück ist heute ein Einsatz wie in Indy möglich.»

Flavio Briatore hat Fernando Alonso vor drei Jahren dazu ermuntert, Ferrari den Rücken zu wenden, seit 2015 fährt der Spanier für McLaren-Honda, sein eigentlicher Vertrag mit den Italienrn wäre erst 2016 ausgelaufen. Und nun das: Ferrari gewinnt zwei von drei Rennen 2017, Sebastian Vettel ist auf WM-Titelkurs. Briatore gibt zu: «Ferrari hat alle überrascht. Ich hätte nie Geld auf sie gesetzt, aber nun haben wir einen echten Kampf zwischen Mercedes und Ferrari um den Titel, das ist doch fabelhaft.»

«Ich sehe Mercedes noch immer vorne, aber der Abstand ist gering. Ferrari hat Mercedes in Fehler getrieben. Nun wird alles davon abhängen, wie gut Ferrari den Wagen weiterentwickeln kann – dann hat Sebastian Vettel eine echte Chance, Weltmeister zu werden.»

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