MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ohrfeige für McLaren: Fernando Alonso lässt es kalt

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso war im freien Training einer der wenigen Piloten, die sich auf die nasse Bahn wagten

Fernando Alonso war im freien Training einer der wenigen Piloten, die sich auf die nasse Bahn wagten

​Das schmerzt: Beide Papaya-Renner im ersten Quali-Segment des Frankreich-Abschlusstrainings out. Fernando Alonso scheint das kalt zu lassen. Der spanische Superstar meint: «Wir wussten, was auf uns zukommt.»

Ausgerechnet in der Heimat von McLaren-Partner Renault haben die Briten das schlechteste Qualifying der Saison 2018 gezeigt: 16. Platz für Fernando Alonso, Stoffel Vandoorne auf Rang 18, damit waren beide Papaya-Renner schon im ersten Quali-Segement raus – eine schallende Ohrfeige für das zweiterfolgreichste Formel-1-Team. Zumal Red Bull Racing anhaltend zeigt, was mit dem Renault-Motor möglich wäre. Auf dem Circuit Paul Ricard sind das die Startplätz 4 und 5 für Max Verstappen und Daniel Ricciardo.

Aber Alonso ist Dauer-Optimist. «Du gehst immer mit der Hoffnung in ein Rennen, dass du noch etwas reissen kannst», hat der 32fache GP-Sieger im Frühling gesagt. «Rennsport ist unberechenbar. Den Fahrern vor dir kann immer etwas in die Quere kommen, dann musst du bereit sein, Chancen zu nutzen.»

Viele im Formel-1-Fahrerlager fragen sich: Hat Alonso mit dem GP-Sport bereits abgeschlossen? Ist das der Grund, warum er auf die Klatsche von Le Castellet so gleichmütig reagiert?

Fernando: «Am Morgen haben wir errechnet, dass wir irgendwo um die Ränge 14 und 15 liegen sollten. Das Ergebnis kam also nicht ganz unerwartet. Punkte gibt es jedoch am Sonntag. Wenn die Mechanik gehalten hat, sind wir immer in die Punkte gefahren, und genau das visieren wir für das Rennen an.»

«Ich kann mich nicht mehr anstrengen. Ich bin der einzige Fahrer im Feld, der ein 8:0-Quali-Ergebnis gegen seinen Stallgefährten hat, und dies gegen einen der talentiertesten Nachwuchsfahrer im Feld. Ich bin pro Runde im Schnitt zwei Zehntel schneller als Stoffel, mehr geht nicht.»

«Wir waren vor zwei Wochen in Kanada auch nicht stärker. Und wir brauchen ein wenig Hilfe der Gegner, um unter die besten Zehn vorzustossen. Wenn uns die Technik nicht im Stich lässt, dann ist das am Sonntag möglich.»

McLaren-Teamchef Eric Boullier über das grösste Manko des McLaren: «Wir haben zu wenig Haftung in langsamen Kurven.»

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