Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Kimi Räikkönen bestätigt: Neue Aero-Regeln wirken

Von Adam Cooper
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Alfa Romeo-Star Kimi Räikkönen ist sich sicher, dass die neuen Aerodynamik-Regeln wie gewünscht wirken und Verfolgungsjagden zwischen modernen Formel-1-Rennern spürbar erleichtern.

Für Alfa Romeo-Fahrer Kimi Räikkönen steht fest: Die aerodynamischen Veränderungen, die auf die Saison 2019 hin eingeführt wurden, verfehlen ihre Wirkung nicht. Der Weltmeister von 2007 ist sich sicher, dass es im Vergleich zum Vorjahr einfacher geworden ist, einem Gegner dicht auf die Pelle zu rücken.

In Bahrain kam der Finne hinter McLaren-Rookie Lando Norris als Siebter ins Ziel. Obwohl er nach dem letzten Stopp den Vorteil der frischen Reifen hatte, fehlte ihm letztlich die Performance, um am jungen Briten vorbeizukommen. Trotzdem bestätigte er auf Nachfrage: «Ich denke, jetzt können wir dichter aufrücken. Man kommt etwa am Kurvenausgang näher heran.»

«In den langsamen Kurven war es etwas kniffliger, aber das könnte auch an den Bedingungen liegen, die nicht einfach waren. Wir kommen sicherlich näher ran, auch wenn das Überholen selbst immer noch schwierig ist, aber ich denke, es eröffnet schon mehr Chancen», lautete das Urteil des 21-fachen GP-Siegers.

Mit dieser Meinung steht Räikkönen nicht alleine da. Auch F1-Technikchef Ross Brawn ist überzeugt: «speziell in Bahrain haben wir tolles Racing erlebt. Natürlich hat das nicht nur mit den neuen Regeln zu tun, aber was ich in Melbourne und Sakhir gesehen habe, stimmt mich zuversichtlich für die restliche Saison.»

Nicht alle GP-Piloten sind von den neuen Regeln so überzeugt. So übte etwa der fünffache Champion und Bahrain-Sieger Lewis Hamilton deutliche Kritik und erklärte trocken: «Was die Verfolgungsjagden angeht, hat sich nichts verändert, es macht überhaupt keinen Unterschied, es ist immer noch fürchterlich.»

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