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Toto Wolff: «Die Lektion werden wir nicht vergessen»

Von Otto Zuber
James Allison und Toto Wolff

James Allison und Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff bestätigt, dass die Sternmarke bei der Entwicklung ganz auf das Auto von 2022 fokussiert ist. Er betont aber auch: «Das ist nicht der Grund für unsere Performance in diesem Jahr.»

Beim Mercedes-Heimspiel auf dem Silverstone Circuit rückten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas mit einem grösseren Update aus. Ab jetzt müssen die beiden Sternfahrer mit wenigen, kleinen Nachbesserungen auskommen, wie CTO James Allison in seiner Analyse des zehnten Saisonlaufs betont.

Der Ingenieur erklärt: «Im Grossen und Ganzen war dies das letzte grosse Upgrade, das wir in diesem Jahr ans Auto gebracht haben. Aber es wird hier und da noch ein paar Verbesserungen geben, wenn wir sehen, dass wir effizient Leistung finden können, ohne uns von den grossen Entwicklungen für das nächstjährige Auto ablenken zu lassen.»

Auch Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff bestätigt im RTL-Interview: «Wir haben schon vor einiger Zeit unsere Entwicklung gestoppt. Das Upgrade, das hier in Silverstone draufgekommen ist, ist vor zwei Monaten hergestellt und im Windkanal getestet worden. Und das war’s auch dann.»

«Ob sich das jetzt als richtig oder falsch erweist, das werden wir in Zukunft sehen, aber das ist nicht der Grund für unsere Performance in diesem Jahr», stellt der Wiener gleichzeitig klar. Dieser liege an der Regeländerung, die in diesem Jahr die Fahrzeugkonzepte mit flachem Anstellwinkel von Mercedes und Aston Martin benachteilige, fügte er an.

«Wir wussten das und wir dachten, dass man das kompensieren kann. Doch am Ende war die Lücke zu gross. Wir sehen das auch jetzt. Im letzten Jahr waren wir in Schnitt bei einem guten Rennen eine Sekunde vorne, und jetzt sind wir knapp im Hintertreffen», erklärt der Chef des Mercedes-Teams.

«Das ist eine Lektion, die wir nie wieder vergessen werden», verspricht Wolff. «Jetzt kämpfen wir um diese Meisterschaft. Aber es geht hier nicht darum, wann man das Windkanal-Programm abgedreht hat. Da sprechen wir über wenige Hundertstelsekunden und nicht über vier oder fünf Zehntel, die uns manchmal abgehen.»

Grossbritannien-GP, Silverstone

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125
04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573
05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454
07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329
12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes,
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision

WM-Stand nach 10 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 185 Punkte
2. Hamilton 177
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Leclerc 80
7. Sainz 68
8. Ricciardo 50
9. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 26
12. Stroll 18
13. Ocon 14
14. Tsunoda 10
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 289
2. Mercedes 285
3. McLaren 163
4. Ferrari 148
5. AlphaTauri 49
6. Aston Martin 48
7. Alpine 40
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0

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