MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Johann Zarco: «Wollte Vale keine Probleme machen»

Von Sharleena Wirsing
Johann Zarco und Valentino Rossi

Johann Zarco und Valentino Rossi

Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco erlebte einen ereignisreichen Renntag in Austin. Der Franzose war erneut als bester MotoGP-Rookie stark unterwegs, doch er zog den Ärger von Valentino Rossi auf sich.

In der siebten Runde des Austin-GP schob sich Johann Zarco innen neben Valentino Rossi und zwang ihn, seine Maschine aufzustellen und neben die Strecke zu fahren. Trotzdem konnte Rossi durch eine Fahrt über die asphaltierte Auslaufzone seine Position halten. Der Altmeister wurde mit einer Zeitstrafe von 0,3 sec belegt, weil er durch den Vorfall mit Zarco Zeit gutmachte. Auf das Endergebnis hatte diese Strafe jedoch keine Auswirkungen. Nach dem Rennen ärgerte sich Rossi nicht über seine Strafe, sondern über Zarco: «Die 0,3 Sekunden sind okay. Aber das Problem ist eigentlich Zarco. wir sind nicht in der Moto2. Wenn er überholen will, muss er das auf eine andere Art und Weise machen.»

«Ich wollte der Spitzengruppe folgen, daher pushte ich, um nah an Valentino dran zu bleiben. Ich konnte gegen ihn kämpfen, was fantastisch ist. An einem Punkt kamen wir uns sehr nah, weil ich in der dritten Kurve etwas mehr Speed hatte als er. Vielleicht war es etwas zu eng, aber glücklicherweise passierte nichts Ernstes und er wurde Zweiter. Ich wollte Vale wirklich keine Probleme bereiten. Ich weiß, dass ich von ihm viel lernen kann. Glücklicherweise erholten wir uns beide davon», erklärte Zarco.

Doch Zarco hatte auch viele Gründe, sich zu freuen. Der Franzose war als Fünfter erneut der beste Rookie und konnte seinem Tech3-Teamkollegen Jonas Folger auch den Platz als bester MotoGP-Neuling in der Gesamtwertung entreißen. Zarco ist nun WM-Siebter mit einem Punkt Vorsprung auf Folger.

Zudem verlor der 26-Jährige aus Avignon nur 2,8 sec auf den drittplatzierten Dani Pedrosa. «Ich bin wirklich sehr happy über das Resultat», versicherte Zarco. «Der Start war aber trickreich, es war nicht einfach, sich in eine gute Position für die erste Kurve zu bringen. Aber ich fühlte mich großartig auf der Yamaha und konnte ab der dritten Kurve angreifen. Ich konnte schnell einige Gegner überholen und auf Platz 5 vorrücken. Nach dem Vorfall mit Vale gab ich weiter mein Bestes. In der Schlussphase war Crutchlow etwas schneller, aber trotzdem ist Platz 5 einfach großartig. Ich bin sehr zufrieden, denn ich war dem Podest sehr nah.»

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