MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Johann Zarco (KTM/18.) bitter: «Das ist unser Level»

Von Isabella Wiesinger
Johann Zarco

Johann Zarco

Red Bull KTM-Werkspilot Johann Zarco landete im MotoGP-Qualifying in Jerez nur auf dem 18. Platz. «Es gibt keine weltbewegenden Neuerungen», erzählte der 28-Jährige aus Cannes.

«Es ist ein guter Tag für die Franzosen in der MotoGP-WM», meinte Johann Zarco mit Galgenhumor. «Ich hatte mein bestes Qualifying in diesem Jahr, das betrachte ich als positiv. Und natürlich gratuliere ich Fabio Quartararo zur ersten Pole-Position. Er ist ein großartiger Rennfahrer und hat es verdient. Die KTM-Fahrer stehen zwar alle weit hinten auf dem Grid, aber das ist momentan der Level, auf dem wir uns bewegen. Trotz allem habe ich Fortschritte erzielt.»

«Wir haben ein paar wichtige technische Entscheidungen getroffen», erklärte der Franzose. «Wir mussten ein paar Dinge mit dem Set-up probieren, das hat mir geholfen. Aber es gibt keine weltbewegenden Neuerungen. Ich habe es zwar nicht ins Q2 geschafft, das Bike jetzt aber besser unter Kontrolle und glaube, dass ich so konstanter sein kann.»

Warum er sich besser fühlt, kann Zarco nicht sagen. «Auf jeden Fall habe ich ein besseres Gefühl mit dem Motorrad. Sobald das der Fall ist, fahre ich schnellere Rundenzeiten.»

Zarcos Teamkollege Pol Espargaró erzählte, dass er Probleme mit den Brembo-Bremsen habe. Der zweifache Moto2-Weltmeister merkt davon nichts: «Natürlich dauert es mit komplett neuen Bremsen ein wenig, bis sie betriebsbereit sind. Aber dann funktionieren sie bei mir normalerweise einwandfrei.»

Der KTM-Fahrer würde im MotoGP-Rennen in Jerez am Sonntag gerne um die Top-10 kämpfen: «Natürlich ist mir bewusst, dass das schwierig ist vom 18. Platz aus, aber wir werden sehen... Ich fahre mit den harten Reifen und bin konstant. Mit dem zwölften Platz im Rennen wäre ich glücklich.»

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