MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Danilo Petrucci (8.) blamiert Ducati-Star Lorenzo

Von Kay Hettich
Danilo Petrucci (9.) vor Ducati-Werkspilot Jorge Lorenzo (99)

Danilo Petrucci (9.) vor Ducati-Werkspilot Jorge Lorenzo (99)

Den Gehaltsscheck, den Jorge Lorenzo von Ducati erhält, würde Pramac-Pilot Danilo Petrucci sicher auch gerne bekommen. Beim Austin-GP schlug der Italiener den Werkspiloten im direkten Duell auf der Strecke.

Verkehrte Welt bei Ducati: Da kommt ein hochbezahlter Jorge Lorenzo mit dem Werksmotorrad regelmäßig hinter Kundenpilot Danilo Petrucci vom Pramac-Kundenteam ins Ziel. Dabei waren für den spanischen Superstar die Voraussetzungen als Sechster der Startaufstellung gerade in Austin deutlich besser, als für Petrucci auf Startplatz 13!

Die Pace des 26-jährigen Italieners über die Renndistanz war aber bedeutend besser. In Runde 19 stellte er seinen prominenten Markenkollegen, schon einen Umlauf später hatte er ihn hinter sich gelassen. Als Achter kreuzte Petrucci unmittelbar vor Lorenzo die Ziellinie und liegt auch in der Gesamtwertung als Elfter (17 Punkte) zwei Positionen vor dem Spanier (12 P.). Beide haben je einen Rennsturz auf dem Konto.

«Am Samstag steckten wir noch in Schwierigkeiten, ich hatte kein gutes Gefühl für die Front. Dann haben wir aber die Daten analysiert und die richtigen Entscheidungen getroffen», jubelte der Pramac-Pilot. «Das Ergebnis ist großartig, mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden. Ich muss insbesondere meinen Cheftechniker Daniele Romagnoli und meinen Elektronik-Ingenieur Christian Battaglia danken.»

Für den zweiten Pramac-Piloten, Scott Redding, verlief das MotoGP-Rennen in den USA angesichts der Umstände ebenfalls erfolgreich. Ein Sturz im Warm-up kostete Vertrauen und sorgte für einen stechenden Schmerz in der Schulter.

«Das Rennen war echt hart», stöhnte der Brite, ließ seine Einschränkung aber nicht als Ausrede gelten. «Wir hatten auch den harten Hinterreifen gewählt, aber ich kam mit dem nicht zurecht. Wir hätten wohl die mittlere Mischung nehmen sollen, aber dafür ist es jetzt zu spät. Gerade in den ersten Runden war ich nicht konkurrenzfähig. Mir fehlte Traktion am Kurvenausgang und deshalb musste ich den Bremszonen den Vorderreifen zu arg strapazieren.»

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