MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Sterlacchini: Martin und Bezzecchi Chance für Aprilia

Von Stephan Moosbrugger
Fabiano Sterlacchini

Fabiano Sterlacchini

Aprilia-Technik-Direktor Fabiano Sterlacchini ist zuversichtlich, mit der neuen Besetzung im Werksteam erfolgreich zu sein. Ziel für 2025 ist es, den Abstand zu Ducati zu verringern und Siege einzufahren.

Anfang Oktober 2024 platzte die Bombe als bekannt wurde, dass Aprilia-Technik-Chef Romano Albesiano zu Honda wechseln und sein Nachfolger bei Aprilia Fabiano Sterlacchini wird. Sterlacchini ist der Ingenieur, der in den letzten drei Jahren für das MotoGP-Projekt von KTM verantwortlich und früher die rechte Hand von Gigi Dall'igna bei Ducati Corse war. Der Italiener ist jetzt das neue Rückgrat von Aprilia.

Neben weiteren personellen Veränderungen in der Technik-Crew, werden 2025 mit Weltmeister Jorge Martin, Marco Bezzecchi und Moto2-Champion Ai Ogura auch drei neue Fahrer für den Hersteller aus Noale an Bord sein. Einziger Pilot mit Erfahrung auf der RS-GP ist Raul Fernandez im Trackhouse-Racing-Team.

Das Ziel ist es, den Rückstand auf Ducati zu verringern und mehr als einmal die oberste Stufe des Podiums zu erreichen. Für dieses Vorhaben hat man im Aprilia-Werksteam mit Martin und Bezzecchi ein starkes Fahrerduo zur Verfügung. Beim Test in Barcelona nach dem Saisonfinale hatten die beiden Neulinge die Gelegenheit, das Team und das Bike kennenzulernen. «Die Herangehensweise der beiden Fahrer in Barcelona war von Anfang an sehr positiv, es gibt natürlich Aspekte, an denen wir arbeiten müssen. Zwei Fahrer wie Martin und Bezzecchi zu haben, die so schnell sind und zuvor ein sehr schnelles Motorrad wie die Ducati gefahren sind, ist definitiv eine Chance für uns, uns zu entwickeln», betonte Sterlacchini gegenüber Rai TG3. Der «Martinator» und «Bez» schätzten die positiven Eigenschaften der Aprilia, wiesen aber gleichzeitig auf Aspekte hin, an denen noch gearbeitet werden muss.

Ducati dominierte die MotoGP-Saison 2024. Sterlacchini zollte seinem ehemaligen langjährigen Arbeitgeber Respekt für dessen Erfolge. «Ich war 18 Jahre bei Ducati und habe den derzeitigen Technik-Chef eingestellt. Ich freue mich über den Erfolg, den sie in Borgo Panigale haben – es sind gute Leute, die hart arbeiten», meinte er.

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