Neues EWC-Team mit Bühn und Foray

Von Esther Babel
Team Tecmas stellt sich 2023 neu auf

Team Tecmas stellt sich 2023 neu auf

Das Tecmas-MRP-BMW Racing Team steht in den Startlöchern – mit Ambitionen Richtung Titel im FIM Langstrecken-Weltcup für 2023. Es fahren: Loïc Arbel, Kenny Foray und Maxime Bonnot sowie Jan Bühn.

Das Tecmas-MRP-BMW Racing Team, eine spannende Zusammenarbeit zwischen dem französischen Team Tecmas, dem belgischen Unternehmen Motorcycle Racing Parts von Werner Daemen und BMW Motorrad Motorsport, wird eine neue BMW M1000RR in der mit Dunlop ausgestatteten Superstock-Kategorie einsetzen.

Das Team hat das französische Duo Loïc Arbel und Kenny Foray, den Deutschen Jan Bühn sowie Maxime Bonnot, ebenfalls aus Frankreich, als vierten Fahrer für die kommende EWC-Saison verpflichtet.

Tecmas-Teambesitzer Arnaud Sassone sagt: «Tecmas hat schon oft in der EM-Klasse mitgespielt, aber unsere finanziellen Mittel haben es uns nicht erlaubt, alle Rennen zu fahren. Als ich Tecmas 2021 gekauft habe, stand unser Engagement für die 24 Stunden 2022 schon fest, aber ich habe schnell verstanden, dass wir, aufgrund unserer Ressourcen, nicht in der richtigen Kategorie waren, also habe ich die Entscheidung getroffen, unser EWC-Programm für 2022 zu stoppen, um 2023 ein entsprechendes Programm in der Superstock-Kategorie durchzuführen, um als permanentes Team an der gesamten Meisterschaft teilnehmen zu können.»

Auf die Frage, ob denn die Verantwortung für einer drittes Team in der Saison 2023 nicht doch leicht übertrieben ist, musste selbst Werner Daemen grinsen. «Ach das geht schon», erwidert der Belgier dann. «Wenn es mal angelaufen ist, dann ist das alles kein Problem.» Bei seinen Aktivitäten setzt der ehemalige IDM-Pilot auf Kooperationen. Mit seinem IDM Superbike-Team BCC-alpha-Van Zon-BMW arbeitet er 2023 das zweite Jahr mit Andreas Gerlich zusammen. Darüber hinaus leitet Daemen mit seiner Mannschaft die Geschicke des Langstrecken-WM-Einsatzes von Hersteller BMW. Aktuell ist er mit seinen Jungs beim ersten Roll-out in Spanien angekommen, bevor es zum Pre-Test nach Le Mans geht. Jetzt packt Daemen, Besitzer der Firma MRP in Belgien, noch ein weiteres Endurance-Team obendrauf.

Mit Jan Bühn (32) ist auch ein Deutscher mit am Start der belgisch-französischen Kooperation. Dieser verfügt über beträchtliche EWC-Erfahrung und fuhr 2022 für das Team Bolliger Switzerland in der Meisterschaft.

«Ich bin sehr stolz und zufrieden mit unserer Mannschaft», sagt Sassone. «Kenny ist bereits ein Tecmas-Fahrer und ist der französische Superbike-Meister 2022. Ich schätze sein Vertrauen, sich auf dieses neue Abenteuer in der Superstock einzulassen, sehr. Er wird der erfahrenste Fahrer sein und sich um seine jungen Teamkollegen kümmern. Jan Bühn kennt den Langstreckensport sehr gut und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem deutschen Fahrer. Loïc Arbel ist ein schneller Fahrer mit einer sehr guten Einstellung. Er hat mit seinem zweiten Platz bei den 24H SPA EWC Motos im vergangenen Juni viel Erfahrung gesammelt. Maxime Bonnot ist ein langjähriger Tecmas-Fahrer, sowohl im Sprint als auch im Langstreckenrennen.»

Superstock ist der richtige Schritt für Tecmas

Tecmas-Teambesitzer Arnaud Sassone hat erklärt, warum der FIM Endurance World Cup 2023 die richtige Wahl für sein Team war. «Die Entscheidung für diese Kategorie ist keineswegs ein Rückschritt, im Gegenteil, professionelle Piloten steigen in die Superstock-Klasse ein, die immer wettbewerbsfähiger wird», versichert er. «BMW Motorrad Motorsport unterstützt uns in diesem Prozess, ebenso wie das MRP-Team unter der Leitung von Werner Daemen, dem ich sehr dankbar bin. Wir hoffen, dass unser Engagement in dieser Kategorie einen Impuls gibt und dass neue Teams oder Teams, die in der EWC vertreten sind, sich uns anschließen.»

«Unser Ziel ist ganz klar, an der Spitze der Superstock-Kategorie zu stehen und den BMW Kunden zu zeigen, dass ihr Motorrad außergewöhnliche Fähigkeiten hat. Aber wir werden alles tun, um am Ende auf dem Podium zu stehen und warum nicht auf der obersten Stufe», schildert der Teamchef.

Mitsprache hat auch Daemen, der zwei seiner Mechaniker mit auf die Rennen schickt. «Ich habe mich ein wenig um Sponsoren gekümmert», berichtet er. «Wir machen hier bei uns die Motoren fertig, das Team selbst ist in Frankreich stationiert. Gabel und Federbein werden von Matthias Greiff von alpha Racing vorbereitet. Und wenn es dann läuft, dann läuft es auch.»

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