Sebastian Vettel: Die Titel-Pläne von Aston Martin

Von Andreas Reiners
Otmar Szafnauer mit Sebastian Vettel

Otmar Szafnauer mit Sebastian Vettel

Aston Martin hat mit Milliardär Lawrence Stroll jede Menge finanzielle Ressourcen. Warum die Titelpläne trotzdem langfristig ausgelegt sind, erklärt Teamchef Otmar Szafnauer.

Bei Aston Martin läuft es in dieser Saison nur mittelmäßig. 30 Punkte von Sebastian Vettel und 18 von Lance Stroll ergeben 48 Zähler, mit denen Aston Martin WM-Platz sechs belegt.

Mittel- und langfristig hat das Team von Milliardär Lawrence Stroll aber große Ziele, in fünf Jahren will er mit seiner Mannschaft spätestens um den WM-Titel fahren.

Der Weg dahin ist beschwerlich. Bereits jetzt liegt der Fokus auf dem neuen Auto für 2022, im kommenden Jahr gibt es bekanntlich ein neues Reglement in der Formel 1.

«Es ist wichtig, sowohl Seb als auch Lance [Strolls] Input [für 2022] zu haben. Lance ist schon sehr lange bei uns, er kennt den Unterschied von einem Jahr zum nächsten bei unserem Paket. Es ist sehr wichtig, auch von Seb ein paar frische Ansichten zu bekommen, ein paar neue Inputs, aber wir sind jetzt komplett auf '22 konzentriert», sagte Teamchef Otmar Szafnauer bei formula1.com.

Es ist ein Balanceakt, denn parallel dazu will Aston Martin auch in dieser Saison noch Fortschritte machen. «Wir machen ein paar Verbesserungen am 21er, aber die ganze Forschung und Entwicklung und die Dinge, die wir in der Fabrik machen, sind auf das 22er-Auto konzentriert», sagte Szafnauer.

Warum dauer die Mission WM-Titel so lange? «Die Infrastruktur aufzubauen bedeutet, eine neue Fabrik und einen neuen Windkanal zu bekommen - das dauert zwei bis drei Jahre», erklärte Szafnauer.

«Die Fahrer sind vorhanden, aber es braucht mehr als nur die Fahrer. Man muss in der Lage sein, ein konkurrenzfähiges Auto zu entwerfen und zu entwickeln. Das erfordert sowohl Werkzeuge als auch Menschen, die Infrastruktur - und das braucht Zeit. Wir haben vor drei Jahren angefangen [die Leute einzustellen], wir sind in drei Jahren von 400 auf 550 gestiegen. Um von 550 auf 750 zu kommen, wird es ein bisschen Zeit brauchen», sagte er.

Grossbritannien-GP, Silverstone

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125
04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573
05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454
07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329
12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision

WM-Stand nach 10 von 23 Rennen

Fahrer 
1. Verstappen 185 Punkte
2. Hamilton 177
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Leclerc 80
7. Sainz 68
8. Ricciardo 50
9. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 26
12. Stroll 18
13. Ocon 14
14. Tsunoda 10
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 289
2. Mercedes 285
3. McLaren 163
4. Ferrari 148
5. AlphaTauri 49
6. Aston Martin 48
7. Alpine 40
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0


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