MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ferrari in Sorge: Neuer Motor für Kimi Räikkönen

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Also doch: Kimi Räikkönen fährt ab Samstagmorgen in Spanien mit anderen Motorteilen, «aus Sicherheitsgründen», wie Ferrari betont. Eine Strafe gibt es dafür nicht, Sorgen machen sich die Italiener trotzdem.

Auf dem Weg zu Kurve 10 kündigte eine Rauchwolke aus dem Heck von Kimi Räikkönens Ferrari an: Hier braut sich Ungemach zusammen. Inzwischen sind in den Wagen des finnischen Weltmeisters von 2007 neue Motorteile eingebaut worden, «aus Sicherheitsgründen», sagt Ferrari und ist über die wahren Hintergründe der Probleme so redselig wie ein Mönch mit Schweigegelübde.

Ferrari hat dem Ferrari mit Startnummer 7 einen neuen Verbrennungsmotor verpasst, einen neuen Turbolader sowie einen neuen elektrischen Generator für jene Energie, die am Lader abgezapft und zurückgegeben wird. Leider handelte es sich also beim Defekt im zweiten freien Training zum Spanien-GP um keine Bagatelle wie eine lose Leitung.

Eine Strafe gibt das alles nicht: Es handelt sich jeweils um die zweiten Motor-Elemente. Erlaubt sind 2018: Drei Verbrennungsmotoren, drei MGU-H, drei Turbolader, aber nur zwei MGU-K, zwei Batterien und zwei Kontroll-Einheiten.

Ferrari hat zudem die Möglichkeit, die ausgewechselten Elemente im Werk zu prüfen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut einzusetzen – wenn sie denn noch brauchbar sein sollten.

Eigentlich hätten die Teile im Wagen von Räikkönen bis zum Kanada-GP halten sollen. Sie steckten seit dem ersten Training von Melbourne im Auto und haben etwas mehr als 3100 Kilometer auf dem Buckel.

Beunruhigend ist der Schaden auch im Hinblick auf den Motor von Sebastian Vettel. Bislang konnten die italienischen Techniker keinen Hinweis darauf finden, dass sich auch beim Triebwerk des Deutschen Ärger anbahnt. Eine Garantie ist das aber nicht.

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